Wie entsteht ein Puzzle?
Genau 18.240 Teile hat das größte in Serie produzierte Puzzle der Welt. Es zeigt die Skylines der Millionenstädte Singapur, Sydney, New York und San Francisco. Hergestellt wird es in Oberschwaben. Pressefotografen haben den Produktionsprozess des 18.000-Teile-Puzzles "Skylines der Welt" festgehalten, von der Auswahl des Bildmotivs bis zum Stanzen des fast sechs Quadratmeter großen Puzzles.
In der Puzzleredaktion werden die Bilder ausgewählt und bearbeitet, die später das Puzzlemotiv werden sollen. Wichtig ist dabei nicht nur, dass das Bild gut aussieht, es muss sich auch gut puzzeln lassen. Auf Farben und Kontraste muss die Redakteurin ebenso achten, wie auf Orientierungspunkte innerhalb des Bildes.

Produziert wird erst, wenn alle Details stimmen. Die Skylines der Welt werden in einer riesigen Druckmaschine auf spezielle Papierbögen gedruckt, die zusätzlich durch Karton verstärkt werden. In der Puzzlestanze zerteilt ein handgefertigtes Stanzmesser aus Stahl die Motive mit einer Wucht von Hunderten von Tonnen in viele kleine Puzzleteile mit Nischen und Nasen.
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Um das Puzzeln einfacher zu machen, werden die vier Skylines einzeln in Beuteln verschweißt. Auf einem Förderband laufen die fertig gefalteten Puzzleschachteln entlang. Damit sie tatsächlich neun Kilo Puzzleteile fassen können, werden sie von Hand mit höheren Kartonwänden verstärkt. Anschließend werden die Beutel mit den Puzzleteilen eingelegt. Die Schachteln bekommen ihren Deckel und werden in Folie verschweißt, um sie beim Transport zu schützen. Drei mal zwei Meter, knapp neun Kilo, 18.000 Teile ñ die Skylines der Welt sind eine Herausforderung für Puzzleprofis. Mit Geduld und einem guten Auge findet aber am Ende jedes Teil den richtigen Platz. Die Bildreportage zum Download finden Sie unter: www.wieentstehteinpuzzle.de |






















